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Sind Daten, Information und Wissen real - oder nur bequeme Fiktionen, mit denen wir die Welt handhabbar machen?
Dieses Buch stellt die DIKW-Pyramide, die stillschweigend jedem Data-Science-Kurs, jeder Wissensdatenbank und jeder KI-Debatte zugrunde liegt, auf eine harte philosophische und physikalische Probe. Anhand von Landauers Prinzip, dem Sorites-Paradoxon, Kategorienfehlern und einem eigenen I-P-O-Zulässigkeitsraster zeigt Dr. Ekkehard Finkeissen: Daten, Information und Wissen sind keine drei Auflösungsstufen derselben Substanz, sondern drei grundverschiedene Konstruktionen - Schnitt, Starrung, Vernetzung. Real werden sie nicht als Ding, sondern als Ereignis: im Vollzug der Messung, im Widerstand beim Löschen, im Scheitern oder Bewähren einer Behauptung an der Praxis.
Das Buch führt Wittgenstein, Heidegger, Popper, Kuhn, Lakatos, Feyerabend, Rovelli, Cassirer, Hoffman und Floridi in ein gemeinsames, prüfbares Argument - inklusive eines Selbsttests mit KI-Systemen, eines Kapitels zu LLMs als „rekursiven Text-Ontologien" und eines Python-basierten Zulässigkeitsprüfers, der frei im GitHub-Repository des Autors verfügbar ist.
Es ist der kompakte Auftakt eines größeren, mehrbändigen Forschungsprogramms, das dieselbe Fragestellung anschließend auf Medizin, Recht, Ökonomie, Psychologie und Politik anwendet.
**Für wen:** Philosophen, Informatiker, Logiker, Wissensmodellierer, Physiker - und alle, die verstehen wollen, worauf Wissensmanagement, Ontologien und KI-Systeme eigentlich aufbauen, bevor sie es tun.
Präzise, wo Präzision möglich ist. Offen benannt, wo ein Bruch bleibt. Eine Einladung zur Kritik, kein fertiges Endergebnis.