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Wie technologischer Fortschritt unsere Moglichkeiten erweitert - und unsere Zukunft zugleich verengtMehr Freiheit, mehr Effizienz, mehr Moglichkeiten so lautet das Versprechen des technologischen Fortschritts. Werkzeuge, Sprache, Schrift, Maschinen und moderne Infrastrukturen haben die Menschheit vorangebracht. Heute eroffnen Digitalisierung, Automatisierung, Biotechnologie und Kunstliche Intelligenz neue Chancen fur Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Doch mehr Technologie bedeutet nicht zwangslaufig mehr Zukunft. Was als nutzliche Innovation beginnt, kann zum Standard und schlie lich zur unverzichtbaren Voraussetzung werden. Technische Systeme greifen immer tiefer in Arbeit, Kommunikation, Verwaltung und Alltag ein. Alternativen werden schwerer realisierbar, Abhangigkeiten wachsen und gesellschaftliche Handlungsspielraume verengen sich. Aus freiwilliger Nutzung kann funktionale Abhangigkeit entstehen. Dr. phil. Konstantin Schamber, Sozialwissenschaftler und Experte fur strategische Vorausschau, bezeichnet diesen Prozess als Monofuturis : die schleichende Verengung vieler denkbarer Zukunfte auf wenige dominante Entwicklungspfade. Das Sachbuch ordnet den technologischen Fortschritt in einen umfassenden historischen, gesellschaftlichen und soziotechnischen Zusammenhang ein. Es zeigt, wie Innovationen aus dem Zusammenspiel von Wissen, Kultur, Macht, Institutionen, wirtschaftlichen Interessen und menschlichen Bedurfnissen entstehen und welche Auswirkungen sie auf Freiheit, Identitat und Selbstbestimmung haben. Aktuelle Entwicklungen wie KI-Roboter, digitale Plattformen und E-Government erscheinen dabei nicht als isolierte Neuerungen, sondern als Teil einer langen Geschichte des Wandels. Das Buch geht der Frage nach, ob eine luckenlose Regulierung uberhaupt moglich ist und ob Innovationsmanagement innerhalb gesetzlicher Grenzen erfolgen kann. Zugleich untersucht es, welche Anforderungen die technologische Transformation an das gesellschaftliche und individuelle Verantwortungsbewusstsein stellt. Im Mittelpunkt steht dabei, wie Chancen genutzt, Risiken begrenzt und Uberforderungen sozialer und kultureller Systeme fruhzeitig erkannt und bewaltigt werden konnen. Was dieses Sachbuch besonders macht:Historische Gesamtschau: technologische und gesellschaftliche Entwicklung. Interdisziplinarer Ansatz: Zukunftsforschung, Sozial- und Technikwissenschaften, Psychologie, Philosophie, Anthropologie, Politik, Recht, Wirtschaft und Systemtheorie werden zu einer umfassenden Analyse der technologischen Entwicklung verbunden. Interkulturelle Perspektive: gepragt von den jahrzehntelangen Erfahrungen des Autors in Forschung, Hochschullehre und Organisationspraxis sowie auf internationalen Technologiekongressen. Differenzierte Betrachtung: Macht, Verantwortung und gesellschaftliche Gestaltungsmoglichkeiten in Umbruchszeiten. Monofuturis hilft, wiederkehrende Entwicklungsmuster zu erkennen, Zukunftsversprechen kritisch einzuordnen und neue Abhangigkeiten fruhzeitig wahrzunehmen. Leserinnen und Leser gewinnen einen verstandlichen Orientierungsrahmen, um technische Veranderungen fundierter zu beurteilen, vermeintlich alternativlose Wege zu hinterfragen und die Folgen heutiger Entscheidungen besser abzuschatzen. Das Werk bietet weder einfache Prognosen noch eine einseitige Fortschrittskritik. Es richtet sich an alle, die den technologischen und gesellschaftlichen Wandel besser verstehen und bewusster uber Verantwortung, Freiheit und Zukunft nachdenken mochten. Welche Zukunft bleibt moglich, wenn Fortschritt selbst zum Zwang wird?
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