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Jean Gros erzahlt in diesem Buch seine Lebensgeschichte von seiner Kindheit bis hin zu seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft. Er wurde 1922 als Kind deutsch-rumanischer Siedler, unter dem Namen Ioan Grosz, im rumanischen Banat geboren. Die bauerliche Grofamilie lebt in der kleinen Ortschaft Ivanda in der Nahe der Stadt Temeschwar, wo sie eine kleine Landwirtschaft betreibt. In diesem, von einfachen Lebensverhaltnissen gepragten Umfeld, durchlebt Ioan eine unbeschwerte und meist frohliche Kindheit. Diese endet jedoch, als er mit vierzehn Jahren eine Metzgerlehre in einem Nachbarort beginnt. Von nun an muss er sich den ersten Harten des Lebens stellen. Jedoch verlauft auch dieser Lebensabschnitt, noch in den fur die Zeit und Gegend ublichen Bahnen. Dies alles andert sich abrupt, als sich das Dritte Reich aufmacht neue Soldaten aus den Reihen der Rumaniendeutschen zu rekrutieren. Auch Ioan gerat in das Getriebe der nationalsozialistischen Kriegsmaschine und landet wie die meisten seiner Landsleute bei der Waffen-SS. Im weiteren Verlauf schildert das Buch seine traumatischen Kriegserlebnisse und die entbehrungsreichen Umstande, unter denen die Einsatze erfolgen, bei denen er auch mehrfach verwundet wird. Trotz aller Widrigkeiten versucht er den Kontakt zu seiner Familie und Jugendliebe aufrechtzuerhalten, jedoch gelingt dies nicht immer und die Ungewissheit um die Lebensumstande seiner Familie wird zu seinem standigen Begleiter. Der Krieg endet fur ihn mit einer weiteren Verwundung und einer jahrelangen Gefangenschaft. Die bildhafte Beschreibung der Geschehnisse nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Jeans Leben, welches beispielhaft fr das vieler junger Rumniendeutscher dieser Epoche steht. Das einfhlsam aber auch unerwartet humorvoll geschriebene Buch, verfhrt dazu den Lesesessel nicht mehr zu verlassen.