Napačna izbira? Nič za to! Izdelke lahko vrnete do 30 dni
Z darilnim bonom ne morete zgrešiti. Obdarovanec lahko v zameno za darilni bon izbere karkoli iz naše ponudbe.
Hannes Hofbauer verfolgt das Phanomen der Russophobie zuruck bis ins 15. Jahrhundert, als der Zar im Zuge der kriegerischen Reichsbildung gegen Nordwesten zog. Es ging um Herrschaft, Konkurrenz und Meereszugang. Der Kampf um reale wirtschaftliche und (geo)politische Macht wurde auch damals schon ideologisch begleitet: Der Russe galt seinen Gegnern als asiatisch, unglaubig, schmutzig und kriecherisch, Stereotypen, die sich uber Jahrhunderte erhalten haben. Das Feindbild-Paradigma zieht sich wie ein roter Faden durch die Rezeption Russlands im Westen. Aktuell reagiert diese emport auf die Politik des Kreml, der mit der Machtubernahme Wladimir Putins innenpolitisch auf Konsolidierung und auenpolitisch auf Selbstandigkeit setzt. Die Wegmarken der neuen Feindschaft sind zahlreich. Sie reichen vom Krieg der NATO gegen Jugoslawien (1999) uber die Verhaftung des Oligarchen Michail Chodorkowski (2003) und die Osterweiterung der NATO, den mit US- und EU-Geldern unterstutzten "e;Farbrevolutionen"e; bis zum Krieg um die georgischen Provinzen Abchasien und Sudossetien (2008) und hinterlassen die bislang tiefste Kluft im Kampf um die Ukraine (2015), die am uberwunden geglaubten West-Ost-Konflikt auseinander gebrochen ist. "e;Feindbild Russland"e; erzahlt die Beziehungsgeschichte des Westens mit Russland und spurt den wirtschaftlichen und geopolitischen Grundlagen der Russophobie nach.
Pozdravljeni! Sem Libroamiko, vaš knjižni svetovalec.
Kako vam lahko pomagam?