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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie lauft seit uber 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant fur Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. Sein grtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. "e;Der Bergpfarrer"e; wurde nicht von ungefhr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefhle, Sinn, Orientierung, Bodenstndigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit ber 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie "e;Irrlicht"e; und "e;Gaslicht"e; erzhlt er von berrealen Phnomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz. Als Dietmar Grtler gegen zwanzig Uhr das Haus betrat, in dem er, seine Eltern und sein Bruder Andreas lebten, erwartete ihn sein Vater schon unter der Tr zum Wohnzimmer. "e;Du warst wieder mit der Hungerleiderin zusammen, stimmt's?"e;, fuhr Johannes Grtler seinen Sohn aggressiv an. Die Augen des Vierundfnfzigjhrigen funkelten streitschtig. Zu lgen hatte keinen Sinn, und lgen wollte Dietmar auch gar nicht, denn es wre ihm wie ein Verrat an der geliebten Frau vorgekommen. "e;Ja, ich war den ganzen Nachmittag mit der Dagmar unterwegs"e;, kam seine ehrliche Antwort. Trotzig erwiderte er den Blick seines Vaters. Die Zornesader an Johannes Grtlers Stirn schwoll an. "e;Wie oft muss ich dir noch sagen, dass die mir net ins Haus kommt!"e;, polterte er los. "e;Wir brauchen keine, die uns auf der Tasche liegt. Die Frau, die du mal heiratest, muss was mitbringen. Ich hab' mich neulich mit dem Huber-Peter besprochen. Seine Tochter wr Dietmar fiel seinem Vater ins Wort: "e;ber die Huber-Gisela brauchst du mit mir net sprechen, Papa. Die mag ich net. Und wenn s' in Gold gefasst wr, wrd ich die net wollen. Ich lieb Dagmar. Und ich werd net von ihr lassen, blo weil du andere Vorstellungen hast.
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