Napačna izbira? Nič za to! Izdelke lahko vrnete do 30 dni
Z darilnim bonom ne morete zgrešiti. Obdarovanec lahko v zameno za darilni bon izbere karkoli iz naše ponudbe.
Theresia von Jesu war eine Unbeschuhte Karmelitin, die noch in der heutigen Zeit weithin verehrt wird. Theresia ist aufgrund der Einfachheit und Praktikabilitat ihrer Herangehensweise an das spirituelle Leben ein einflussreiches Vorbild besonders fur Katholiken. Die Vielseitigkeit der Theresianischen Korrespondenz ist durch die Umstande von selbst gegeben. Als geistiges Haupt der jungen Ordensreform wird Theresia in allen auftauchenden wichtigen Angelegenheiten des Ordens von allen Seiten um ihren Rat gefragt, nicht nur von ihren geistlichen Tochtern bzw. den Oberinnen der neugegrundeten Kloster, sondern auch von den Oberen des Mannerordens. In den Wirken des Kampfes um die Erhaltung der Reform ist sie es vorzugsweise, die die anderen stutzt und ermutigt; ist sie es, die mit dem Konig und dem Ordensgeneral und den Bischofen verhandelt. So kommt es bisweilen vor, dass Theresia an ein und demselben Tag an den Konig Philipp II. schreibt, ihn um Hilfe bittend in Sachen der Stutzung der Reform; dass sie an den General des Ordens schreibt, um das Verhalten ihrer geistlichen Sohne zu entschuldigen; dass sie an irgendeine adelige Personlichkeit schreibt, um ihr zu danken fur eine ihr erwiesene Wohltat; dass sie in einem anderen Briefe irgendeine Priorin zurechtweist ob eines nicht ganz korrekten Vorgehens. Nehmen wir dazu die zahlreichen Briefe, die ausschlielich uber Angelegenheiten des geistlichen Lebens handeln, Richtlinien und Fingerzeige geben fur groeren Fortschritt auf dem Wege der Vollkommenheit, oder Aufschluss geben uber mystische Zustande und Vorgange; rechnen wir dazu so viele Briefe, die an ihre Familienangehorigen gerichtet sind oder an gute Freunde, und in denen sie sich um deren alltaglichsten Angelegenheiten kummert, so gestaltet sich aus all dem ein selten schones Bild, das uns die Personlichkeit dieser einzigartigen Frau in den schonsten Farben zeigt, das uns die Biegsamkeit ihres Geistes und die Anpassungsfahigkeit an alle Lebensformen, ihre hohe Intelligenz und ihre erstaunliche Willenskraft, die Anmut ihres liebenswurdigen Wesens wie ihre gluhende Gottesliebe in gleicher Weise offenbart. Ungeachtet der Uberfulle von Arbeit, die die heilige Reformatorin Jahr um Jahr zum Wohle der Erneuerung ihres Ordens zu leisten hat, verliert sie doch nie ihren angeborenen Frohsinn und ihren Opfermut, wie er sich in allen Zeilen ihrer Briefe auspragt. Niemals lasst sie sich entmutigen, auch nicht in den schlimmsten Zeiten der Verfolgung, wo schon alles verloren zu sein scheint. Gerade in solchen Tagen finden sich oft in ihren Briefen eingestreut scharfsinnige Sentenzen, irgendein gelungener Scherz, ein geistreicher Einfall, manchmal eine boshafte Bemerkung, die nicht selten bei dem Empfanger des Briefes ein herzhaftes Lachen auslosen musste. Dies ist der zweite von zwei Banden.
Pozdravljeni! Sem Libroamiko, vaš knjižni svetovalec.
Kako vam lahko pomagam?